
Der Unterschied zwischen einem normalen Computer für den Hausgebrauch und einem Industriecomputer ist der, dass ein IPC für ganz besondere Ansprüche robust und zuverlässig ausgelegt ist. Während der Computer, der auch im Büro eingesetzt ist, weitestgehend auf vielfältige Art und Weise zu nutzen ist, hat der Industriecomputer sich auf ganz spezielle Vorgänge einzustellen. Dies können Aufgaben in der Produktion oder Weiterverarbeitung sein. In diesen Bereichen muss ein Rechner robust und zuverlässig ausgelegt sein, denn ein Ausfall des Rechners bedeutet hier sofort finanzielle Verluste in großen Dimensionen.
Industriecomputer müssen häufig extremen Immissionen standhalten und sind in Umgebungen tätig, in denen ein normaler Computer sofort versagt. Ganz besonders, wenn ein Rechner für den Langzeit- oder Endlosbetrieb eingesetzt ist, handelt es sich um IPC, da diese speziell für ihre Aufgaben unter Vibration, Feuchtigkeit, Staub oder Wasser entwickelt sind. Die Zuverlässigkeit müssen diese Rechner tagtäglich unter härtesten Bedingungen beweisen; ein Dauereinsatz ist auch für einen Rechner kein Zuckerschlecken! Industrierechner sind üblicherweise in geschlossener Bauweise gefertigt und haben auch keinen störanfälligen Außenlüfter. So ist das Herz eines Rechners perfekt geschützt und der IPC kann seinen Aufgaben nachkommen.
Häufig sind Industrierechner sehr einfach und schlicht gehalten und das Bedienerfeld ist ein Touchscreen Monitor. Der Industriecomputer ist kompatibel zu herkömmlicher und bekannter Software, so ist für diesen Rechner keine spezielle Software zu entwickeln. Das macht diese Rechner zudem attraktiv für die Steuerung von Produktions- oder Weiterverarbeitungsvorgängen. Verschiedene Speichermedien, wie beispielsweise unter microsdkarte.com beschrieben, sind in der Welt der Industriecomputer weitgehend nicht einzusetzen. Ein weiterer Vorteil von IPCs ist die stets mögliche Aufrüstbarkeit und die Möglichkeit, diese Rechner sehr einfach in ein bestehendes Computernetzwerk einzubinden.
Bilder: Spectral-Design – Fotolia
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